Céramiques impressionnistes & Grès Art nouveau : Montigny-sur-Loing et Marlotte 1872-1958 PDF

Dieser Artikel behandelt die kunstgeschichtliche Epoche Jugendstil. Der Jugendstil oder Art nouveau ist eine kunstgeschichtliche Epoche an der Wende vom 19. Von Jugendstil céramiques impressionnistes & Grès Art nouveau : Montigny-sur-Loing et Marlotte 1872-1958 PDF erstmals im Jahr 1897 bei der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung Leipzig 1897 die Rede.


1872-1958, presque cent ans de production de faïence et de grès, à Montigny-sur-Loing et à Marlotte, une aventure extraordinaire vécue entre céramistes, peintres et sculpteurs décorateurs. Au nord de la forêt de Fontainebleau, le village de Barbizon, lieu de rencontre des peintres du XIXe siècle, est universellement connu. Au sud, Montigny-sur-Loing et Marlotte, bien que moins célèbres, furent eux aussi, à la même époque, investis par des artistes. C’est à la valeur des céramistes, souvent eux-mêmes peintres décorateurs, et à la présence de ces artistes que l’on doit l’originalité, la qualité, le renouvellement et le succès de la production des faïenceries qui s’y implantèrent. Eugène Schopin, Georges Delvaux, Boué et Petit et Louis Baude, à Montigny-sur-Loing, Aristide Bézard et Emile Mousseux, à Marlotte, pour ne citer qu’eux, créèrent des décors dont l’excellence et la beauté étonnent aujourd’hui encore. On y sent les influences de l’École de la nature, qui a atteint des sommets à Barbizon, du japonisme et de l’impressionnisme naissants. Ces céramistes employèrent un procédé nouveau, le décor à la barbotine colorée, mis au point peu de temps auparavant par Ernest Chaplet. Cette technique s’apparente à celle de la peinture à l’huile ; les peintres pouvaient donc s’y exprimer pleinement. Mais la mode brûle ce qu’elle a adoré, et les amateurs se lassèrent de la barbotine. Les céramistes trouvèrent alors dans les grès une autre source d’inspiration. L’Art nouveau, en plein essor, permit aux sculpteurs d’imaginer de nouvelles formes. Là aussi, le succès les attendait. La Grande Guerre interrompit cet élan, jusqu’à l’installation de jean Renoir en 1922, avec Louis Baude, à Marlotte, où il réalise quelques céramiques. Lorsque Renoir décide de se consacrer uniquement au cinéma, Louis Baude prend possession de l’ancien atelier de Boué et Petit, à Montigny-sur-Loing, où il produit jusqu’en 1958 des faïences stannifères au grand feu. Les ateliers de Montigny-sur-Loing et de Marlotte resteront parmi les plus féconds et les plus riches de la fin du XIXe siècle.

Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien. Bei solchen formalen Klassifizierungen darf allerdings nicht übersehen werden, dass der Jugendstil keineswegs eine geschlossene Bewegung war. Es handelt sich um eine Reihe von teilweise divergierenden Strömungen in Europa, die sich allenfalls in der Abkehr vom Historismus wirklich einig waren, also die bisher gängige Nachahmung historisch überlieferter Formvorbilder ablehnten. Mit dem Jugendstil verbinden sich zahlreiche künstlerische Programme und Manifeste. Er steht im heutigen Verständnis unter anderem auch für große gesamtkünstlerische Gestaltungen, wie etwa die des Palais Stoclet in Brüssel, in dem alles vom äußeren Bauwerk bis zur dekorativen Innenausstattung einheitlich durchgestaltet wurde. Zur Programmatik des Jugendstils gehörte aber auch die Forderung nach Funktionalität, dass also zum Beispiel die Funktionen eines Gebäudes dessen Gestaltung sichtbar bestimmen sollten.

Die Fassaden mussten nicht länger symmetrisch und von axialen Aufteilungen bestimmt sein, sondern durften einer aus dem Grundriss entwickelten Raumvorstellung folgen. Insgesamt gehören die Abkehr von den historischen Bauformen und die intensive Suche nach neuen dekorativen Gestaltungsmöglichkeiten in Architektur und Kunstgewerbe zum erklärten Programm vieler Künstler des Jugendstils. Geschichtlich steht der Jugendstil zwischen Historismus und moderner Kunst. Sie kann als eine Antwort auf verschiedene Entwicklungen des 19. Revolution und damit das Aufkommen von mit Verzierungen überladener, maschinell hergestellter Massenware im viktorianischen Großbritannien. In etwas schlichterer Form dominierte der Historismus auch in Süddeutschland. In Österreich war der Historismus im letzten Jahrhundertdrittel hegemonial, in diesem Stil wurde die Ringstraße erbaut.

In München dominierte ebenfalls die großbürgerlich bestimmte Malkunst, charakterisiert und beherrscht durch den Lenbachkreis um den Maler Franz von Lenbach. Trotz der unterschiedlichen Bezeichnungen in den verschiedenen Ländern muss der Jugendstil als internationales Phänomen verstanden werden, das die gesamte westliche Kunst umfasste. Dessen Ursprung liegt in der Arts-and-Crafts-Bewegung in Großbritannien. 1887 gründeten verschiedene Artist-Designers, die sich dem Kunsthandwerk verpflichtet fühlten, die Arts and Crafts Exhibition Society, die 1888 ihre erste Ausstellung organisierte. Japanische Farbholzschnitte waren in besonderem Maß das stilistische und technische Vorbild für Whistlers Arbeit.

Der wohl bekannteste Künstler des englischen Modern Style ist der Illustrator Aubrey Beardsley. Stilistisch ließ sich der Autodidakt Beardsley von Burne-Jones, vor allem aber von Whistler inspirieren. Thematisch begeisterte und entsetzte Beardsley mit seinen morbiden, frivolen, kunstreich-kühl ziselierten Grafiken sowohl seine Zeitgenossen als auch spätere Betrachter seiner Kunst bis in die heutige Zeit. Der Jugendstil ist in Deutschland aus lokalen Bewegungen und Künstleravantgarden entstanden, die erst im Laufe der Jahre und über die vielen neu gegründeten Kunstzeitschriften zu einem überregionalen Ideenaustausch gelangten.